By clicking “Accept”, you agree to the storing of cookies on your device to enhance site navigation, analyze site usage, and assist in our marketing efforts. View our Privacy Policy for more information.
Projekte About

—scroll down

Perlin Noise
2019 | Bachelor Arbeit | Interaction Design, Ausstellungsdesign, visuelles Erscheinungsbild

Es handelt sich um eine interaktive Ausstellung rund um den Algorithmus Perlin Noise. In der Ausstellung lernen die BesucherInnen nicht nur wie sich die fraktale Rauschfunktion aufbaut und in welchen Formen sie zum Einsatz kommt, sondern erleben Perlin Noise in verschiedenen interaktiven und medienübergreifenden Exponaten. Perlin Noise ist eine fraktale Rauschfunktion die unter anderem verwendet wird, um Texturen und Landschaften prozedural zu generieren. Der Algorithmus wurde von Ken Perlin 1982 im Zuge der Arbeiten an TRON entwickelt und ist bis heute in synthetisch erstellten Bildern omnipräsent, zum Beispiel werden damit auch die Terrains in Minecraft generiert.

—Konzept + Umsetzung
Franziska Fritz
—Sounddesign
Arboreal
©franziskafritz©franziskafritz
©franziskafritz©franziskafritz
©franziskafritz©franziskafritz
©franziskafritz©franziskafritz©franziskafritz
©franziskafritz©franziskafritz

Die Ausstellung „Perlin Noise - Beeinflussung der synthetischen Welt durch den Pseudozufall“ beschäftigt sich mit der pseudozufälligen, fraktalen Rauschfunktion, die von Ken Perlin 1982 entwickelt wurde. Seit seiner Erfindung ist Perlin Noise aus der Computer Generated Imagery nicht mehr weg zu denken und in der Computergrafik omnipräsent.

Viele Menschen kommen regelmäßig mit dem Thema Perlin Noise in Kontakt und wissen es nicht. Bei der Recherche trifft man schnell auf Barrieren, denn die meisten Bücher, Webseiten und Papers zu diesem Thema sind für Menschen ohne tief gehende Vorkenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik nur sehr schwer zu verstehen.

Aus diesem Grund wurde die Ausstellung Perlin Noise konzipiert. Um dieses komplexe Thema einer breiten Masse an Besuchern verständlich und anregend näher zu bringen. Dabei spielt es keine Rolle welche Vorkenntnisse die Besucher in diesem Bereich haben, es wird von Grund auf erklärt.

Perlin Noise ist ein hervorragendes Beispiel um Interesse für Computer Science und Mathematik zu erwecken, aber auch um Menschen generell anzuregen Dinge zu hinterfragen, Technologien nicht für gegeben zu nehmen und die (digitale) Welt auch aus anderen Perspektiven zu betrachten.

Durch die Inszenierung des Themas in einer interaktiven, multimedialen Ausstellung kann den Besuchern der Inhalt optimal vermittelt werden. Mit einer Kombination aus visuellen, auditiven und schriftlichen Informationen wird das Thema über mehrere Sinneseindrücke vermittelt, durch die Interaktion emotional tiefer verknüpft und somit besser verstanden. Das Betreten, das Eintauchen in eine Welt in der sich alles um Perlin Noise dreht, fördert weiteres die Faszination für das Thema. Perlin Noise wird in verschieden Exponaten auf unterschiedlichen Ebenen erklärt.

Für mich als Kommunikationsdesignerin ist es eine wichtige Aufgabe sowohl inhaltlich als auch visuell Informationen so aufzuarbeiten, dass andere Menschen einen Zugang dazu finden können. Wenn die RezipientInnen das Thema dadurch nicht nur objektiv verstehen, sondern auch eine neue subjektive, emotionale Verbindung erlangen, ist dies für mich einer der spannendsten Aspekte des Kommunikationsdesigns. Dies in Kombination mit neuen Arten der Inhaltsvermittlung und für mich neuen Ansätze an visuellen Techniken und Interaktionen, spornte mich an dieses für mich weitgehend unbekannte Thema und Technik für meine Bachelorthesis zu wählen.



©franziskafritz
©franziskafritz©franziskafritz©franziskafritz©franziskafritz©franziskafritz©franziskafritz